Safari

Eigentlich hatten wir nicht geplant bereits unser erstes Wochenende in der Serengeti zu verbringen, aber da Garry, Manu und dessen Freundin, die aktuell zu Besuch ist, noch nach Begleitern gesucht haben um die Kosten zu teilen, hat es sich so ergeben. Natürlich hatten wir überlegt, ob es nicht besser wäre erstmal so richtig anzukommen und uns einzuleben, andrerseits dachten wir uns dann auch, dass es in der Gruppe mit Sicherheit cooler sein wird und wir wie erwähnt auch Kosten sparen können. Aufgebrochen sind wir bereits am Freitag mit unseren beiden Guides Kiba und Emma. Kiba ist der Sohn unserer Hausmama, die für uns wäscht und hat gerade sein Studium zum Safari Guide beendet. Jetzt sammelt er sozusagen nur noch Praxiserfahrung mit erfahreneren Kollegen um die besten Routen und Spots kennenzulernen.

Nachdem wir erstmal drei Stunden später als geplant losgekommen sind, was hier bisher aber auch nichts völlig Unübliches zu sein scheint, fuhren wir circa zweieinhalb Stunden bis zu einer kleinen Stadt am Rande der Serengeti, wo wir übernachteten. Am nächsten Morgen standen wir dann extra früh auf und verzichteten auf das Frühstück, um die Ersten am Gate zu sein, wo wir dann aber leider zwei Stunden warten mussten, weil mit unserer Buchungsnummer irgendwas nicht stimmte. Sobald wir dann aber mit unserem LandCruiser, der eher einem Tank glich, in den Nationalpark durften, wurden wir schnell dafür entschädigt. Wirklich in Worte fassen kann man das meiner Meinung auch nicht, so viele fantastische Tiere wie man dort aus nächster Nähe und in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten kann. Von Giraffen, über Hippos und Wasserbüffel, bis Löwen und Leoparden, haben wir alles gesehen. Vor allem den ersten Elefanten fand ich was Besonderes, weil es einfach genial ist, wenn plötzlich so ein gigantisches, massives Tier direkt neben dir steht. Das einzige Mitglied der Big Five, das sich uns leider nicht gezeigt hat, waren die Rhinos, was aber zu erwarten war, schließlich gibt es im ganzen Park nur 45 davon. Abenteuerlich war dann auch nochmal unsere Übernachtung im Zelt, bei der unsere Nachtruhe gegen halb 4 von den Geräuschen einiger Hyänen gestört wurde. Nicht viel später sind wir dann aber auch schon wieder losgefahren, um die Sonne über der Savanne aufgehen sehen zu können. Nach unserem eigenen Frühstück gegen 9 hatten wir sogar noch das Glück einigen Löwen bei ihrem zuzusehen, was neben uns aber auch noch viele weitere Parkbesucher anlockte und somit etwas an Reiz verlor, trotzdem aber natürlich noch mega fett war. Insgesamt kann ich nur sagen, dass das Wochenende eine einmalige Erfahrung war und ich wahnsinnig froh bin es in dieser Konstellation und auch so früh gemacht zu haben, denn sobald im November die kleine Regenzeit beginnt wird das Gras stark wachsen und viele Tiere wie Löwen und Geparden werden sich dazwischen verstecken und weniger häufig zu sehen sein.

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